MEDIZINISCHER DIENST
KLINIKEN
WISSENSCHAFT
INTERNATIONAL DEPARTMENT
NACHRICHTEN
MITARBEITER
ONLINE TERMINE
MEDIZINISCHE DIENSTLEISTUNGEN
Künstliche Befruchtung mit Samen des Ehemannes (IAH)
Künstliche Befruchtung mit Spendersamen (IAD)
In-Vitro Fertilisation (IVF)
Intracytoplasmatiche Spermieninjektion (ICSI)
Eizellspende (mit Samen des Partners oder mit Spendersamen)
Embryonenspende
Kryokonservierung von Spermien
PRÄIMPLANTATIONSDIAGNOSTIK (PID, FISH, PCR)
GYNÄKOLOGIE
Vorsorgeuntersuchungen
Verhütung
GEBURTSHILFE
Schwangerschaftsbetreuung
Schwangerschaftsvorbereitung
ONKOLOGIE
Gynäkologische Onkologie
ENDOSKOPISCHE OPERATIONEN
ENDOCRINOLOGÍA Y NUTRICIÓN
UROLOGIE-ANDROLOGIE
HUMANGENETIK
PSYCHOLOGISCHER BEISTAND, SEXUALTHERAPIE
Sobald eine Schwangerschaft eingetreten ist, ist die optimale Kontrolle von Mutter und Kind besonder wichtig.
Das geburtshilfliche Team des Instituto Bernabeu hat ein Programm entwickelt, das in der Regel mit einem Minimun von sechs Untersuchungen inklusive entsprechender spezialisierter Ultraschalluntersuchungen, das die neun Monate einer Schwangerschaft überwacht.
Bei der Erstvisite wird die Schwangerschaft bestätigt, eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt, der Mutterpass ausgestellt sowie umfangreich über alle Fragen im Zusammenhang mit der beginnenden Schwangerschaft gesprochen. Wir klären dabei auch über eine mögliche Prenataldiagnostik auf.
PRAENATAL DIAGNOSTIK
Die Pränataldiagnostik besteht aus einem Bündel von Massnahmen zur Beurteilung des Zustandes und Gesundheit des ungeborenen Kindes.
Jeder werdenden Mutter wird ein individuelles Programm angeboten.
Folgende Methoden der Pränataldiagnostik stehen zur Verfügung:
1. ERHEBUNG DER ANAMNESE
Alter des Mutter, vorhergehende Schwangerschaften mit Störungen wie z.B. dem Down-Syndrom, familiäre Belastungen mit genetischen Erkrankungen und Missbildungen, Trägerschaft der Eltern mit Chromosomstörungen.
2. LABORUNTERSUCHUNG
NT-Screening: Aus dem Ergebnis einer Ultraschalluntersuchung, der Laboranalyse einer mütterlichen Blutprobe sowie einigen biometrischen Daten lässt sich die Risikobelastung für die häufigsten Störungen der Embryonalentwicklung errechnen. Damit wird die Amniozentese oft überflüssig. Die Untersuchung wird in der neunten bis dreizehnten Schwangerschaftswoche durchgeführt. Die Sensitivität liegt bei 93% hinsichtlich der Erkennung des Mongolismus. Ein Risiko für Mutter und Kind entsteht nicht.
3. ULTRASCHALL
Der Ultraschall stellt die wichtigste Methode der Pränataldiagnistik dar. Zwei Untersuchungen sind besonders wichtig:
Während des ersten Trimesters: Diese Untersuchung erlaubt uns, aus dem sonographischen Bild Rückschlüsse auf Chromosomenstörungen zu treffen. Die sensitivste Untersuchung ist die NT-Messung. Daneben ist die Beurteilung der Ausbildung der fetalen Nase von besonderer Bedeutung.
Während des zweiten Trimesters: Besonders um die 20. Schwangerschaftswoche lässt eine hochauflösende Ultraschalluntersuchung am ehesten die Erkennung von anatomischen Fehlbildungen zu. Dabei werden hochauflösende Ultraschallgeräte, die Farbdopplersonografie sowie 3-D-Sonografie zur exakten Erkennung anatomischer Details eingesetzt.
Manchmal sind wir gezwungen invasive Techniken anzuwenden:
1. PRÄIMPLANTATIONDIAGNOSTIK
Wir verweisen auf den
Abschnitt Genetische Präimplantationdiagnostik (DGP)
2. CHORIONZOTTENBIOPSIE
Dabei kann Plazentagewebe zur Untersuchung der fetalen Chromosomen oder weitergehende Untersuchungen der Feinstruktur von DNA oder fetalen Enzymen gewonnen werden. Der Vorteil liegt im frühen Zeitpunkt der Untersuchung (Woche 11-12), das Resultat liegt nach zwei bis drei Tagen vor und die Abortrate ist etwas höher als bei der Amnoizentese.
3. AMNIOZENTESE
Die Amionflüssigkeit umgibt den Fötus. Durch eine schmerzlose Punktion durch Bauchwand und Gebärmutterwand werden mit dem aspiriertem Fruchtwasser fetale Zellen gewonnen und genetischen Untersuchungen zugeführt Diese Untersuchung findet normalerweise zwischen der 15. und 18. Woche statt.
Fortschritte in der Molekularbiologie haben die Erkennung von spezifischen Chromosomen Veränderungen im fetalen Zellen der Amnionflüssigkeit ermöglicht. Dabei wird eine Fluoreszenztechnik (FISH) eingesetzt. Diese erlaubt innerhalb von 24-48 Stunden eine Analyse der am häufigsten von Abweichungen betroffenen Chromosomen. Es können damit strukturelle und numerische Abweichungen erkannt werden.
4. NABELSCHNURPUNKTION
Dabei wir fetales Blut durch die Punktion eines Nabelschnurgefässes gewonnen. Die Punktion erfolgt unter Ultraschallsicht und wird zwischen der 19. und 20. Schwangerschaftswoche durchgeführt. Die Indikation ist sehr selten. Z.B. wird sie zur schnellen Untersuchung fetaler Chromosomen oder bei vermuteten Infektionen des Feten eingesetzt.
Im Schwangerschaftsverlauf werden zwei weitere besondere Untersuchungen durchgeführt:
Im zweiten Trimester, zwischen der 24. und 28. Woche wird auf Schwangerschaftsdiabetes untersucht (O'Sullivan-Test).
Im dritten Trimester, zwischen der 35. und 37. Woche, erfolgt eine bakteriologische Untersuchung des Vaginalsekrets zum Ausschluss von Streptokokken.
Zum Ende der Schwangerschaft hin erfolgen häufigere Untersuchungen zur Kontrollen der fetalen Herzfrequenz sowie der Perfusion der Nabelarterien mittels Ultraschall-Doppler.
Multimedia File
4D Ultraschall
Video
© 2006 Instituto Bernabeu.
Aviso Legal
Powered by
Digital Nature
·
Diseño web alicante