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Die künstliche Befruchtung mit Samen des Ehemannes ist ein Verfahren, das weitgehend für die Behandlung verschiedener reproduktiver Störungen verwendet wird.
Man darf sie nicht mit der In-Vitro Befruchung (IVF) verwechseln, da durch die Insemination auf natürliche Weise eine Befruchtung innerhalb der Eileiter erzielt werden soll, wo sie normalerweise stattfindet.
Es ist nicht notwendig, still zu liegen oder auf die täglichen Aufgaben zu verzichten.
Entsprechend der heutigen Gesetzgebung muss das Paar vor Beginn der Behandlung eine Einverständniserklärung abgeben, die uns autorisiert, die Intervention durchzuführen. Zudem sollten sie Blutanalysen einreichen, um gefährliche Viren, die die Gesundheit des zukünftigen Kindes gefährden könnten, zu vermeiden (Hepatitis B, Hepatitis C, HIV-Virus).
Die Behandlung besteht aus verschiedenen Stadien:
1. Die ovarielle Stimulation
Jeden Monat beginnt der Eierstock mit der Entwicklung von hunderten von Eizellen. Aus diesen entsteht durch die Befruchtung mit Spermatozoen ein Embryo. Nur eine oder selten zwei, reife so weit heran, dass sie freigesetzt werden können. Diesen Vorgang nennt man Ovulation.. In diesem Moment umfasst der Eileiter den Eierstock und fängt die Eizelle auf.. Das Spermium muss dorthin gelangen. Es wird während des Koitus in das Scheidengewölbe ejakuliert. Durch die ovarielle Stimulation wird versucht, die Eizellen optimal zu entwickeln und die Ovulation mit dem Geschlechtsverkehr zu synchronisieren.
Dazu muss sich die Patientin einer Behandung unterziehen, die folgende Ziele verfolgt:
Die Medikation muss so verabreicht werden, dass die Dosis für die behandelte Patientin optimal ist. Jede Frau reagiert anders.
Es ist unabdingbar, eine Ultraschallkontrolle der Eierstöcke durchzuführen. Diese Kontrolle erfolgt durch einen vaginalen Ultraschall und gelegentlichen Blutanalysen. Auf diese Art vergewissern wir uns, dass die ensprechende Dosierung eingenommen wurde. Einer unzulänglichen Dosierung folgt eine ungenügende Reaktion. Andererseits kann eine Überdosierung mehrfache Ovulationen hervorrufen und zu Mehrlingsschwangerschaften führen.
Normalerweise sind zwei bis vier Untersuchungen während des Zyklus erforderlich.
Diese Kontrollen, erlauben uns, den Moment der Ovulation vorherzusagen, um eine korrekte Insemination durchführen zu können.
Sollte die ovarielle Reaktion nicht den Erwartungen entsprechen, z.B. im Fall von Überstimulationen , würde die Insemination nicht durchgeführt werden.
2. Verbesserung der Spermaqualität
Am vereinbarten Tag der Befruchtung, gibt der Mann laut einer ihm zur Verfügung gestellten Anweisung, eine Samenprobe ab. Im Labor werden die vitaleren Spermatozoen zur Verbesserung der Befruchtungsrate vom Rest getrennt. Dieses Verfahren erfordert zwischen zwei bis vier Stunden Zeit. Danach wird die Insemination durchgeführt.
3. Insemination
Dabei wird männlicher Samen in den Genitaltrakt der Frau eingebracht. Sie wird nur einmal im Zyklus durchgeführt, da wir aufgrund der vorherigen Kontrollen wissen, wann der optimale Zeitpunkt ist.
Es ist eine schnelle, völlig schmerzlose Technik, die uns erlaubt, durch Verwendung eines feinen, weichen Plastikkatheters, die Spermien in der Nähe des Eileiters zu deponieren.
Unter den Voraussetzungen, dass :
eine Ovulation der reifen Eizellen ausgelöst wird
die Qualität des Samens optimiert wird
beide möglichst nahe zueinander gebracht werden,
erhöht sich die Erfolgswahrscheinlichkeit.
Nach der Insemination kann die Patientin ihre täglichen Tätigkeiten wieder aufnehmen.
Bei der Insemination muss Folgendes berücksichtigt werden:
Die Schwangerschaftsrate je Zyklus liegt bei 14%-20%;
In seltenen Fällen raten wir zu mehr als drei oder vier Behandlungzyklen, da die meisten Schwangerschaften nach Inseminationen in den ersten Zyklen erzielt werden. Sollte keine Schwangerschaft eintreten, wird ein Termin mit unserem ärztlichen Team vereinbart, welches dann eine Empfehlung zur weiteren Behandlung abgibt.
The possibility of gestating is the same one in each cycle.
Die Mehrlingsrate liegt bei korrekter Kontrolle bei 8%. (Veröffentlicht von unserem Team im Mai 2004. Fertility and Sterility Official Magazine of American Society of Reproductive Medicine.)
Sobald eine Schwangerschaft eingetreten ist, entwickelt sie sich völlig normal. Grundsätzlich sind bei Frauen mit Sterilitätsproblemen etwas höhere Abortraten zu erwarten.
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